Am Arbeitsplatz entspannen
Licht am Arbeitsplatz

Home-Office oder eigenes Büro - Ausrichten des Arbeitsplatzes nach Lichteinfall

Um vernünftig und möglichst stressfrei Arbeiten zu können, kommt es nicht nur auf die Büromöbel an, sondern auch darauf, wo sich Ihr Arbeitsplatz im Raum befindet und wie der Raum aufgeteilt ist. Wichtig ist hier ganz besonders: natürliches Tageslicht! Sie sollten Ihren Arbeitsplatz also möglichst in einem Raum mit Fenster platzieren. Sollten Sie über einen Arbeitsplatz verfügen der kaum oder gar kein Tageslicht abbekommt, muss ein noch größeres Augenmerk auf die richtige Beleuchtung gelegt werden. Lesen Sie hier, wie Sie ihren Arbeitsplatz je nach Lichteinfall ausrichten sollten und welche Leuchtmittel oder Lampen für ein augenschonendes Arbeiten und erhöhte Effizienz am besten sind.

Die Räumlichkeiten - mit oder ohne Fenster

Zu allererst kommt es darauf an, über welche Räumlichkeiten Sie verfügen. Neben der Größe ist vor allem wichtig, ob sie einen natürlichen Lichteinfall im Raum haben oder nicht. Im Idealfall hat Ihr Raum ein Fenster. Aber auch für das Gegenteil gibt es gute Lösungen.

Büro mit Fenster

buero-mit-fensterVerfügt Ihr Raum über ein Fenster sollten Sie den Schreibtisch möglichst parallel dazu ausrichten und ihn nicht direkt an das Fenster stellen. So ist gewährleistet, dass Sie vom Tageslicht nicht geblendet werden können und sich dieses auch nicht in Ihrem Bildschirm spiegelt. Tageslicht ist bei der Bildschirmarbeit zwar nicht unbedingt ausschlaggebend für ein augenschonendes Arbeiten, hat aber einen positiven Effekt auf die Psyche. Haben Angestellte die Möglichkeit ab und zu aus dem Fenster zu schauen, fühlen Sie sich weniger abgeschnitten vom Leben draußen. Dies trägt dazu bei, dass die Motivation deutlich höher ist. Außerdem ist es für den Menschen und seinen natürlichen Rhythmus wichtig die Tageszeit einschätzen zu können. Das macht man unbewusst automatisch, je nachdem wie hell oder dunkel es draußen ist. So ist sichergestellt, dass Sie oder Ihre Mitarbeiter immer konzentriert arbeiten können.

Büro ohne Fenster

buero-ohne-fensterDabei wird es sich wohl meist, um einen Raum in den eigenen vier Wänden handeln, denn Büroräume müssen Fenster haben, das ist gesetzlich festgeschrieben. Verfügen Sie über solch einen Raum und wollen ihn als Arbeitsplatz nutzen, müssen Sie umso mehr auf eine gute Beleuchtung des Raumes achten und wenn möglich eine Tageslichtlampe in Ihr Beleuchtungskonzept einplanen.

Die Hauptbeleuchtung, sprich Decken- und/oder Wandlampen sollten möglichst über einen warmen Farbton verfügen. Kein weißes, grelles Licht, sondern eher ein gelbliches oder orangenes Licht. Dies wirkt beruhigend und stresst die Augen nicht zu sehr. In Studien hat sich außerdem herausgestellt, dass dieses Farbspektrum als besonders angenehm empfunden wird. Im Idealfall können Sie die Lichtquellen dimmen. So können Sie je nach Tageszeit das Licht Ihrem Rhythmus anpassen. Werden Sie müde, machen Sie es beispielsweise etwas heller. Die Lampen sollten so angebracht sein, dass sie den Raum komplett beleuchten können, jedoch so ausgerichtet werden, dass sie Sie nicht blenden und auch nicht auf den Bildschirm scheinen. Ansonsten kommt es zu dem Effekt, dass Sie Ihre Augen ständig zusammenkneifen. Das strengt an und kann schnell Kopfschmerzen hervorrufen.

LED schont die Augen

Auf dem Schreibtisch reicht eine gute Schreibtischlampe vollkommen aus. Diese sollte man im Idealfall dimmen können. LED-Schreibtischlampen haben sich als sehr augenschonend und energiesparsam bewiesen. Denn sie flimmern nicht und kommen Tageslicht am nächsten. Als Tageslichtlampe sollten Sie sich am besten eine Stehlampe in der nähe Ihres Schreibtisches aufstellen. Diese muss nicht die ganze Zeit in Betrieb sein, sollte jedoch am Tag immer mal wieder genutzt werden. Ansonsten kann es schnell zu Müdigkeit und auch Kopfschmerzen kommen, da der Hormonhaushalt durcheinander gerät. Bei einem fensterlosen Raum, empfehlen wir außerdem immer mal wieder einen Schritt vor die Tür zu machen oder auch in einen Raum mit Fenster zu gehen und sich ein paar Minuten am Fenster aufzuhalten. Das hat auch den Vorteil, dass Sie sich bewegen und somit Abwechslung zum langen Sitzen schaffen.

Gestaltung des Büros

Einrichten des Büros - wohin mit dem Arbeitsplatz, dem Essbereich und Co.?

Sie haben sich dafür entschieden Ihr Büro als Home-Office zu nutzen? Dann kommt es jetzt besonders darauf an, Ihr Büro oder den Arbeitsplatz richtig einzurichten. Dabei kommt es natürlich hauptsächlich darauf an, ob Sie eine große einflächige Räumlichkeit, ein Büro mit mehreren Räumen oder einen Raum im Eigenheim zur Verfügung haben. Je nach dem kann die Gestaltung natürlich ganz anders aussehen. Trotzdem gibt es ein paar Faktoren, die Sie bei der Einrichtung beachten sollten. Wir möchten Ihnen hier eine Hilfe geben, damit Sie und/oder Ihre Mitarbeiter später störungsfrei und gesund arbeiten können. Das steigert nachweislich die Leistungsfähigkeit, die Motivation und es gibt weniger Krankheitsfälle. Sollten Sie Ihr Büro also schon eingerichtet haben, denken Sie darüber nach, ob es nicht lohnenswert wäre die Bürogestaltung noch einmal zu überdenken. Für die Zukunft zahlt sich das definitiv aus.

Die Räumlichkeiten - große, kleine oder mehrere Räume

Bei der Gestaltung des Büros kommt es vor allem darauf an, wie die Räume aufgeteilt sind, wie groß sie sind und wie viel natürliches Licht einfällt. Große, offene Räume mit einem hohen Lichteinfall von draußen, werden meist als freundlicher und angenehmer empfunden. Dazu lesen Sie detailliert, auf was Sie achten sollten in unserem Ratgeber „Home-Office oder eigenes Büro – Ausrichten des Arbeitsplatzes nach Lichteinfall“. Sie eignen sich deswegen am besten für die Einrichtung des Arbeitsplatzes, aber auch eines Pausenraumes oder -bereichs. Denn auch dies ist ein wichtiger Faktor bei der Gestaltung bzw. Einrichtung. Sie sollten, egal ob für sich oder auch für Mitarbeiter, Arbeits- und Pausenbereich möglichst trennen. So schafft man es auch mal an etwas anderes zu denken und der Druck ist wesentlich geringer. Das bedeutet gleichzeitig weniger Stress.

Große, offene oder mehrere Räume

grosses-bueroBei großen Räumen können Sie eine solche Einteilung beispielsweise umsetzen, indem Sie den Arbeitsbereich auf der rechten Seite einrichten und den Bereich für Pausen mit einem recht großen Abstand links davon platzieren. Natürlich kann der Pausenraum auch in einem separaten Raum untergebracht werden. Wichtig ist vor allem, dass Sie Abwechslung schaffen. Anstatt des Pausenbereichs bietet sich auch eine Meeting- oder Kreativ-Ecke an. Denn auch in diesem Bereich fällt es leichter frei zu denken, wenn man neue Ideen, Konzepte oder Aufträge nicht direkt am Arbeitsplatz bespricht.

Wichtig ist also: Schaffen Sie Abwechslung! Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht zu viele überladene oder Bereiche ohne einen Zweck schaffen. Im Büro zählt vor allem eine sinnvolle Struktur. Das erleichtert das Arbeiten und führt gleichzeitig auch dazu, dass Sie strukturierter an Ihre Arbeit herantreten.

Tipp: Der Arbeitsbereich, sprich der Schreibtisch, sollte möglichst an der Fensterseite im Raum platziert werden! Das hat positive Auswirkungen auf die Psyche und den Hormonhaushalt.

Kleine Räumlichkeiten / ein Büroraum

kleines-bueroNun ist es gerade für Einsteiger in die Selbstständigkeit nicht immer möglich, direkt ein großes Büro zu mieten. Oft befindet sich der Arbeitsplatz sogar in den eigenen vier Wänden. Da spricht natürlich auch nichts dagegen. Trotzdem sollte besonders bei kleinen Räumen oder einer Büronische die Gestaltung optimal sein. Denn in solchen Räumen fallen Unregelmäßigkeiten oder eine fehlende Struktur viel schneller auf. Bei einem vollen Arbeitstag sind diese Störfaktoren aber im Nachhinein nicht immer so schnell zu ändern.

Egal, ob es sich um einen kleinen Raum handelt oder eine Büronische in einem sonst anders genutzten Raum, schaffen Sie möglichst viel freie Arbeitsfläche. So fühlen Sie sich am Arbeitsplatz weniger eingeschränkt. Und auch hier sollten Sie für einen guten Lichteinfall, möglichst durch Tageslicht, sorgen. Freie Flächen schaffen Sie durch einen gut strukturierten Schreibtisch, Regale und eine gute Aufteilung von Ordnern und Ablagen. Im Home-Office sollten Sie Regale auch dazu nutzen sich von Ihrem normalen Wohnbereich zu separieren. Das schafft weniger Ablenkung. Wichtig ist hier vor allem: Richten Sie den Schreibtisch so aus, dass Sie nicht auf unruhige Bereiche, wie die Küche oder die Spielecke Ihrer Kinder schauen. Sonst kann es dazu kommen, dass Sie sich selbst unruhig fühlen, abgelenkt werden oder erst dann konzentriert Arbeiten können, wenn Sie diese beispielsweise aufgeräumt haben. Im Home-Office sollten Sie außerdem des öfteren die Mittagszeit dafür nutzen, auch ein mal vor die Tür zu treten und sich so Freiraum zu schaffen.

So oder so, für beide Möglichkeiten gilt also:

  • Platz schaffen: Geräumigkeit ist angenehmer
  • Tageslicht darf nicht fehlen, bei mangelndem Licht Tageslichtlampen einsetzen
  • Arbeitsbereich von Pausenräumen oder Essbereichen etc. trennen
  • Struktur und Abwechslung schaffen, die sinnvoll ist und keine Unruhe oder Unordnung schafft

Die Einrichtung - Ergonomie ist die Devise

Aber nicht nur die Aufteilung ist wichtig, sondern auch die Büromöbel. Diese sollten möglichst über ergonomische Eigenschaften verfügen. Minimum ist ein ergonomischer Bürostuhl! Nur so vermeiden Sie bei einem 8-Stunden-Tag auf Dauer Haltungsschäden, Rückenschmerzen oder sogar einen Bandscheibenvorfall. Im Idealfall ist auch Ihr Schreibtisch so anpassbar (Höhe etc.), dass Sie Ihre ideale Arbeitsposition einnehmen können. Für ein stressfreies Arbeiten ist Ordnung genauso wichtig. Verzichten Sie also nicht auf die richtigen Büroschränke oder Regale, um Ordner, Unterlagen etc. direkt vernünftig sortieren zu können. Sollten Sie dann mal etwas suchen oder schnell benötigen, finden Sie es direkt.

Jeden motiviert etwas anderes. Bei dem einen sind es Pflanzen, bei dem anderen ist es vielleicht ein besonderer Künstler oder ganz klassische Motivationssprüche. Verzichten Sie nicht darauf, solche Elemente mit in die Büroeinrichtung einzuplanen. Generell sind Pflanzen im Büro durchaus wichtig, da diese Gesundheit ausstrahlen und das Raumklima verbessern. Außerdem sind auch Farben ein gutes Mittel, um Bereiche und deren Aufgaben zu fördern. Handelt es sich beispielsweise um den Meeting-/Kreativ-Bereich bietet sich die Farbe Orange an, da Sie zur Kommunikation anregt.

Ergonomie im Büro

Der Arbeitsbereich - so bleiben Sie gesund und schmerzfrei

Sie haben sich entschieden und bereits die richtigen Büromöbel für sich gefunden? Neben der Ausrichtung der Büromöbel nach Licht und der richtigen Einteilung Ihres Büros, ist ein ergonomischer Arbeitsplatz das A und O. Grundvoraussetzung dafür sind beispielsweise ein ergonomischer Bürostuhl, ein Schreibtisch, der im Idealfall höhenverstellbar ist und die richtige Ausrichtung von Maus, Tastatur und Bildschirm. Und natürlich die richtige Einstellung und Disziplin ihrerseits. Auch was die Motivation Ihrer Angestellten angeht, denn das macht sich in der Zukunft durch weniger Krankheitsfälle, die durch Stress oder Schmerzen verursacht wurden, bezahlt.

Gesetzliche Richtlinien

Für Arbeitgeber ist es wichtig, sich in diesem Bereich die gesetzlichen Richtlinien anzuschauen. Denn es gibt einige Bereiche des ergonomischen Arbeitsplatzes, die bereits festgeschrieben sind – also nicht fehlen dürfen! Dazu empfehlen wir Ihnen sich mit dem Arbeitsschutzgesetz, mit der Bildschirmarbeitsverordnung und einigen DIN Normen, wie DIN EN ISO 9241 und DIN EN ISO 10075, auseinanderzusetzen. Wenn Sie sich als Arbeitgeber nicht sicher sind, ob Sie hier alle Vorschriften, Gesetze und Richtlinien erfüllen, sollten Sie am besten einen Anwalt mit dem Spezialgebiet Arbeitsrecht aufsuchen. Das ist schnell gemacht und Sie sind immer auf der sicheren Seite.

Ergonomischer Arbeitsplatz - so machen Sie es richtig

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Bürostuhl: Der Bürostuhl sollte genau auf Ihre Größe eingestellt werden. Dabei gibt es ein paar wichtige Einstellungen, die einmal vorgenommen, zu einem wesentlich besseren Sitzgefühl verhelfen.

  • Der Schreibtischstuhl sollte in der Höhe so eingestellt sein, dass die Füße komplett den Boden berühren. Der Rumpf und die Knie sollten möglichst auf einer Höhe zueinander sein.
  • Stellen Sie die Rückenlehne so ein, dass Sie mit Ihrem Becken den unteren Teil berühren.
  • Die Ellenbogen sollten zum Schreibtisch einen 90° Winkel bilden und locker aufliegen, so dass auch die Handgelenke ebenfalls eine möglichst entspannte Haltung zur Tatstatur und Maus einnehmen können.
  • Ist die richtige Stuhlhöhe und auch die Rückenlehne eingestellt, wechseln Sie möglichst häufig Ihre Sitzposition – Anlehnen, Ablehnen und gerade sitzen. Ein Bürostuhl mit einer Synchronmechanik unterstützt Sie dabei ideal.
Tipp: Ein Bürostuhl, der an Einstellungsmöglichkeiten kaum zu übertreffen ist und uns im Test bereits besonders überzeugt hat, ist der Ergohuman von hjh Office.

Wie der Name schon sagt wird hier besonders auf die Ergonomie abgezielt.

Schreibtisch: Dieser lässt sich im Idealfall in seiner Höhe verstellen, da Sie aber Ihren Bürostuhl genauso gut anpassen können, ist das kein Muss. Jedoch ist diese Funktion für große Personen meist von Vorteil, da nicht jeder Schreibtischstuhl für Hochgewachsene ausgelegt ist. Dies gilt es also zu beachten.

  • Der Schreibtisch sollte je nach dem welche Bildschirmart verwendet wird, eine Breite von bis zu 160 cm aufweisen und eine Mindesthöhe von 72 cm.
  • Am besten eignen sich Arbeitstische, die eine U- oder T-Form haben. So ist auch an den Seiten genügend Platz und der Tisch wirkt direkt aufgeräumter.
  • Die Arbeitsfläche muss möglichst reflektionsarm sein, so dass sie nicht blendet und auch keine störenden Reflektionen auftreten können.
  • Das Optimum: Ein Sitz- und Steh-Schreibtisch. Dieser fördert ein aktives bzw. dynamisches Arbeiten und sorgt so für den richtigen Ausgleich.
  • Unter dem Schreibtisch sollten Sie immer genügend Beinfreiheit haben – Kabel, Rollcontainer etc. sollten nicht unmittelbar im Beinbereich angebracht sein oder stehen.
Tipp: Wer noch keinen geeigneten Schreibtisch besitzt, der sollt einmal einen Blick auf unsere Testreihe werfen.

Maus und Tastatur: Es gibt inzwischen zahlreiche Tastaturen und Mäuse, die ergonomisch geformt sind und insbesondere zur Schonung der Handgelenke und Unterarme sowie Ellenbogen beitragen.

  • Maus und Tastatur sollten parallel zueinander auf einer Höhe liegen. So erleichtern Sie sich das Einhalten des 90° Winkels der Ellenbogen.
  • Eine gesunde und entspannte Haltung der Handgelenke beim Schreiben können Sie auch durch eine Handballenauflage unterstützen.

Bildschirm: Der Bildschirm sollte möglichst so ausgerichtet sein bzw. die Beleuchtung des Büros, dass es keine Reflexionen oder Spiegelungen auf ihm gibt. Wir empfehlen daher die Verwendung von matten Bildschirmoberflächen anstatt glänzend. Außerdem muss der Bildschirm flimmerfrei sein.

  • Der Bildschirm sollte auf dem Schreibtisch so positioniert sein, dass er ca. einen Abstand von ca. 60-80 cm von Ihrem Kopf hat. Das hängt jedoch von der Bildschirmgröße ab. Umso kleiner, desto weniger muss der Abstand sein.
  • Die Bildschirmmitte oder -Kante sollte auf Augenhöhe sein.
  • Der Bildschirm sollte leicht nach hinten geneigt sein
  • Außerdem sollten Sie versuchen eine Position einzunehmen, mit der Sie immer direkt vor dem Bildschirm sitzen und nicht etwa leicht seitlich davon

Halten Sie sich an diese Punkte, sind Sie einem ergonomischen Büro schon sehr nahe. Jedoch sollte auch das Klima und die Geräuschkulisse nicht außer Acht gelassen werden. Achten Sie darauf, dass die Raumtemperatur ca. 22 Grad beträgt, denn diese wird am angenehmsten empfunden und macht nicht müde. Lüften Sie regelmäßig um das Raumklima zu optimieren. Die Feuchtigkeit spielt eine wichtige Rolle. Ist es zu feucht, kann dies zu Gelenkproblemen führen. Ist es zu trocken, kann das das Atmen erschweren.

Tipp: Pflanzen sind nützliche Helfer, um das Raumklima zu optimieren.

Um die Geräuschkulisse möglichst gering zu halten, achten Sie beim Kauf der Tastatur darauf, dass die Tastenschläge auch bei energischem Schreiben nicht durchs ganze Büro hallen. Das findet nicht jeder angenehm. Befindet sich Ihr Büro an einer Straße, achten Sie unbedingt auf den Geräuschpegel bei offenem Fenster, denn gerade im Sommer hat man die Fenster gerne offen. Genauso sollte der Boden über eine gute Dämmung verfügen. Insbesondere dann wenn es Hartböden wie Parkett, Laminat oder Fliesen sind.

Ordnung am Arbeitsplatz

Ordnung am Arbeitsplatz, insbesondere im Home Office

Ordnung am Arbeitsplatz ist nicht immer Jedermanns Sache, trotzdem ist sie wichtig, um Struktur in das eigene Arbeiten zu bekommen. Besonders Einsteiger in die Selbstständigkeit müssen erst einmal lernen sich selbst zu organisieren. Das fällt meist besonders schwer, wenn das Büro oder der Arbeitsplatz in der eignen Wohnung oder im Haus untergebracht ist. Es gibt jedoch ein paar einfache Tricks und Mittel, die Ihnen dabei helfen können Ordnung zu schaffen und diese auch zu erhalten.

Der Arbeitsbereich - Struktur durch Platz

Der Arbeitsbereich kann nur dann ordentlich und strukturiert sein, wenn Sie auch genügend Platz für alle wichtigen Büromaterialien haben. Neben dem Schreibtisch sind Büroschränke und Rollcontainer ein Muss. Denn auch wenn sich viele das papierlose Büro wünschen, geht das nur bedingt. Unterlagen, Verträge oder Rechnungen müssen meist doch noch ganz klassisch ausgedruckt und abgeheftet werden (denken Sie an die Steuer). Dafür brauchen Sie Platz. Bevor Sie also loslegen gehen Sie sicher, dass Sie an alles gedacht haben:

  • Büroschränke für Akten und Büromaterial
  • Container/Rollcontainer für Büromaterial – immer griffbereit
  • Schreibtisch, der für Ihre Bedürfnisse genügend Platz bietet
  • Drucker, Fax und Telefon und entsprechende Abstellmöglichkeiten

Wichtig ist vor allem, dass Sie im eigenen zu Hause Ihren Arbeitsbereich klar vom Privatbereich trennen. Auch dafür können Sie beispielsweise die Schränke nutzen. Sie können gleichzeitig als Raumtrenner dienen. Ansonsten kann es schnell dazu kommen, dass Sie von anderen Dingen abgelenkt werden. Im Idealfall haben Sie einen eigenen Raum für Ihr Büro.

Der Schreibtisch sollte ebenfalls eine gewisse Struktur haben.

Unser Tipp: Bilden Sie Themenecken. Zum Beispiel: Telefon, Notizblock und Stift – so können Sie sich problemlos Notizen während eines Telefonates machen.

Außerdem sollten Sie auch hier darauf achten Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Dafür sind Ablagefächer ideal. Dort können Sie Ihre Post unterbringen und diese gleich in bereits „erledigt“ oder „noch offen“ einteilen. Das gleiche gilt für Rechnungen etc. Achten Sie aber darauf die Ablage regelmäßig in die entsprechenden Ordner einzusortieren. Einmal die Woche ist das ein Muss! Außerdem sollten Sie auch Notizzettel mindestens einmal die Woche durchgehen und Erledigtes direkt wegschmeißen. So verhindern Sie, dass Ihr Schreibtisch nur noch mit Zetteln übersät ist. Wichtiges kann so schnell untergehen. Das sollten Sie vermeiden.

Des Weiteren sollten Sie vermeiden zuviel private Gegenstände auf Ihrem Schreibtisch rumliegen zu lassen. Nichts spricht gegen ein Bild oder eine Pflanze. Im Gegenteil, Pflanzen haben einen motivierenden Effekt. Jedoch sollten Dinge, wie Spielzeug Ihrer Kinder oder Ihre Lieblings-Sportzeitschrift nicht in unmittelbarer Nähe Ihres Aufmerksamkeitsbereich liegen. Gerade zu Beginn sind gerade Linien und Struktur sehr wichtig, bis Sie Ihren Rhythmus finden. Manchmal ist weniger eben mehr!

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